Diakoniestation Remseck

Die Diakoniestation Remseck ist ein ambulanter Pflegedienst in Ihrer Nähe. Sie wird getragen von den Remsecker evangelischen Kirchengemeinden und der Stadt Remseck.

Die Diakoniestation hilft Ihnen mit Kranken- Alten- und Familienpflege.

Außerdem finden in der Tagespflege der Diakoniestation im Ortsteil Aldingen ältere Menschen - auch mit diversen Behinderungen - tagsüber Ansprache und Betreuung. Mehrere Mahlzeiten in Gesellschaft treten der Vereinsamung und der Lethargie entgegen.

Gerne können Sie die Diakoniestation mit einer Spende unterstützen oder sogar Mitglied des "Fördervereins der Diakoniestation Remseck e.V. werden. In diesem Fall ist Erster Bürgermeister Karl-Heinz Balzer, Rathaus, Ihr Ansprechpartner.

Falls Sie die Hilfe der Diakoniestation in Anspruch nehmen wollen, finden Sie weitergehende Informationen hier >>>

Pflege in Zeiten einer Pandemie

Die Freude über den Umzug in unsere neuen Räume in der Kirchgasse gleich neben dem evangelischen Gemeindehaus in Neckarrems währte nur kurz.

Der Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 überlagerte schnell alle Planungen.

Die Tagespflege und die Demenzgruppe mussten aufgrund von Anordnungen des Sozialministeriums Ende März geschlossen werden. Erst im Verlauf des vergangenen Junis konnten wir die Tagespflege unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften im eingeschränkten Betrieb wieder öffnen. Seither können statt 15 Tagesgästen nur noch maximal 6 Gäste die Tagespflege besuchen, denn nur so kann der nötige Abstand gewahrt werden.

Die Demenzgruppe konnte erst im vergangenen Juli in eingeschränktem Betrieb wieder beginnen. Statt maximal 10 können jetzt maximal 4 Personen das Café „Vergiss-mein-nicht“ immer Mittwochnachmittags in unseren neuen großen Raum kommen. Auch hier gelten strenge Hygieneauflagen. Die Betreuung der meist dementen Gäste ist hier wie auch in der Tagespflege durch die entsprechenden Auflagen (Abstand, Masken, Singverbot, u.a.) stark erschwert und fordert von unseren MtarbeiterInnen viel Kreativität und Engagement. Dazu kommt noch das anstrengende Arbeiten mit der FFP2 Maske.

Auch im ambulanten Bereich ist dadurch die Arbeit deutlich anstrengender geworden. Durch das Abstandsgebot sind auch der direkte Kontakt mit den Patienten und auch der kollegiale Austausch stark eingeschränkt.

Dienstbesprechungen finden mittlerweile über Videokonferenzen statt; Fortbildungen werden ebenfalls über Online-Plattformen wahrgenommen. Außerdem wurden auch die Möglichkeiten für das Home-Office geschaffen und werden im Rahmen der Möglichkeiten wahrgenommen.

Anfangs der Pandemie gab es auch einige Absagen für die häusliche Pflege und Betreuung aus Furcht, unsere MitarbeiterInnen könnten das Virus in die Häuser bringen. Mittlerweile ist die Nachfrage nach unseren ambulanten Angeboten aber umgebrochen. Wir haben eher Probleme, alle Anfragen auch befriedigen zu können und sind erstmals wieder auf der Suche nach Fachkräften. Glücklicherweise haben sich bislang weder die MitarbeiterInnen noch unsere Patienten in der Häuslichkeit angesteckt.

Mittlerweile sind auch schon viele Patienten und Pflegekräfte geimpft. So hoffen wir, dass wir im Lauf des Jahres in allen Bereichen wieder zu einem Normalbetrieb zurückkehren können und auch weiter von Ansteckungen durch das Virus verschont bleiben. Hoffentlich sind dann auch wieder direkte persönliche Kontakte möglich und wir können dann die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür in unsere neuen schönen Räume in die Kirchgasse 11 in Neckarrems einladen.

Viele Grüße aus der Diakoniestation und bleiben Sie gesund!

Ihr Winfried Koch

Diakoniestation: Die Umzugskisten werden gepackt

 

Veröffentlicht am 29.11.2019 in Ludwigsburger Kreiszeitung

Winfried Koch ist es etwas mulmig, wenn er an den bevorstehenden Umzug denkt. „Hoffentlich klappt alles mit der Technik“, sagt er. Das ist seine größte Sorge. Der Geschäftsführer der Diakoniestation Remseck mag gar nicht daran denken, dass Telefone und Computer in den neuen Räumen möglicherweise nicht sofort funktionieren könnten. „Dann haben wir echt ein Problem“, sagt er. Aber eigentlich haben die verantwortlichen Firmen versprochen, dass alles pünktlich läuft...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier!

Neubau der Diakoniestation

Der Abrissbagger leistet komplette Arbeit

Der Rohbau wächst langsam in die Höhe

Das Obergeschß ist erreicht

Richtfest im Januar 2019

Im Mai 2018 fasste die Mitgliederversammlung der Diakoniestation den Baubeschluss. Im Juli erfolgte der Abriss eines alten Gebäudes neben dem evangelischen Gemeindehaus in Neckarrems und im September 2018 war dann Baubeginn. Und nun ging es Schlag auf Schlag.  Architekt Bosch und die Firma Wohnbau Heber haben die Bauarbeiten gut koordiniert. Dafür herzlichen Dank. Auch das gute Wetter sorgte dafür, dass die Arbeiten zügig voran gingen. Und so konnte schon am 31. Januar diesen Jahres Richtfest gefeiert werden.

Die neue Adresse der Diakoniestation wird künftig Kirchgasse 11 sein.

Auf der Straßenebene befinden sich die Parkplätze und die Kellerräume. Im ersten und zweiten Stock die Räume der Diakoniestation ebenso Besprechungs- und Sozialräume.

Im Dachgeschoß entstehen zwei Wohnungen. Diese zwei Wohnungen wurden entgegen der ursprünglichen Planung nicht als Eigentumswohnungen weiterverkauft. Die Mitgliederversammlung hat beschlossen diese Wohnungen für 15 Jahre der Stadt Remseck zur Vermietung zu überlassen. Deshalb haben wir auch von der L-Bank ein zinsloses Darlehen erhalten. Es sind öffentlich geförderte Wohnungen, und sie werden deshalb von der Stadt Remseck an Personen mit Wohnungsberechtigungsschein vermietet. Die Mieteinnahmen fließen der Diakoniestation zu.

Ein weiterer Teil der Finanzierung ist ein tilgungsfreies Darlehen der Wildermuth-Stiftung.

Um die Kreditaufnahme am Kapitalmarkt möglichst gering zu halten ist die Diakoniestation zur vollständigen Finanzierung des Projekts weiterhin auf Spenden angewiesen. Der Vorstand des Fördervereins hat zu diesem Zweck eine Bausteinaktion gestartet.Natürlich erhalten Sie für Ihre Spende eine Spendenquittung. Bei Beträgen ab 1 000 Euro außerdem ein Zertifikat. Bei größeren Beträgen werden Sie namentlich auf einer Spendertafel - im Eingangsbereich der Diakoniestation - erwähnt.

Wenn Sie uns unterstützen möchten:

Spendenkonto und Bankverbindung

Kreissparkasse Ludwigsburg, IBAN DE19 6045 0050 0000 0244 40

Volksbank Remseck, IBAN DE84 6006 9905 0002 8320 03

Kurt Goldmann

Vorstandsvorsitzender