Wenn ein lieber Mensch gestorben ist, kommen auf die Angehörigen eine Vielzahl vpn Entscheidungen zu, die ein einer Zeit großerBelastung getroffen werden müssen. Das meiste wird Ihnen vom Bestatter abgenommen. Was Sie kirchlicherseits beachten müssen, sind folgende Punkte:

  • Ein Verstorbener wird kirchlich bestattet, wenn die Angehörigen das wünschen und wenn er (oder sie) zum Zeitpunkt seines Todes evangelisches Kirchenmitglied war.

  • Zuständig für die Bestattung ist der Ortspfarrer der Kirchengemeinde, in der der Verstorbene seinen ordentlichen Wohnsitz hatte. Nehmen Sie also zu uns Pfarrern Kontakt auf, wenn Ihr verstorbener Angehöriger in Remseck gelebt hat und hier seinen Wohnsitz hatte.

  • Wir führen die Bestattung durch, auch wenn sie nicht auf dem Remsecker Friedhof stattfindet. Allerdings muss der Friedhof in zumutbarer Nähe liegen. Entfernungen wie Ludwigsburg, Marbach oder auch Stuttgart sind kein Problem. Eine regelrechte Reise zum Bestattungsort ist aber nicht möglich.

  • Wenn ihr verstorbener Angehöriger seinen letzten Wohnsitz nicht in Remseck hatte, die Bestattung aber auf dem Aldinger Friedhof stattfinden soll, dann wenden Sie sich bitte an den Ortspfarrer der Heimatgemeinde ihres verstorbenen Angehörigen.

  • Eine Ausnahme von dieser Regel wird dann gemacht, wenn der letzte Wohnsitz eines Verstorbenen ein Alten- oder Pflegeheim war. Lebte der Verstorbene vor seiner Zeit im Heim in Remseck und soll auch hier beigesetzt werden, dann übernehmen wir die Bestattung.

  • Welcher von uns Pfarrern zuständig ist, hängt vom Einzelfall ab. Grundsätzlich gilt die Zuständigkeit nach Pfarrbezirken. Wir vertreten uns aber oft gegenseitig. Melden Sie sich einfach bei einem von uns.

  • Es ist sehr wichtig, dass Sie den Termin der Bestattung mit dem Pfarrer absprechen, bevor er veröffentlicht wird. Legen Sie den Termin nicht ohne diese Absprache fest. Wir versuchen, so gut wir können, dem Terminwunsch der Angehörigen zu entsprechen. Das ist aber nicht immer möglich.

  • Bald nach der Terminabsprache kommt der Pfarrer zu Ihnen zu einem Gespräch. Dieses Treffen dient in erster Linie der Vorbereitung der Bestattung. Das ist aber nicht sein einziger Zweck. Es kann auch ein wichtiger Schritt in der Trauer sein, wenn man offen miteinander spricht. Nicht alles, was hier gesagt wird, bekommt die Öffentlichkeit zu hören. Wir Pfarrer stehen unter einem sehr strengen Schweigegebot. Im Einzelfall kann direkt vereinbart werden, was öffentlich bekannt gemacht werden darf und was nicht.

  • Bei diesem Gespräch werden wir Sie fragen, ob Sie sich für die Bestattung einen bestimmten Bibelspruch wünschen. Dieser Vers kann, muss aber nicht der Konfirmationsspruch des Verstorbenen sein. Selbstverständlich suchen wir gerne für Sie einen Vers aus, wenn sie selbst nicht entscheiden wollen oder können, welcher Spruch passt. Sie können sich auch Lieder für die Bestattung wünschen.

  • Ob Sie sich für eine Erd- oder Feuerbestattung entscheiden, spielt für uns keine Rolle. Beide Formen sind in gleicher Weise möglich und auch kirchlich anerkannt. Gerne sprechen wir mit Ihnen über die Einzelheiten.