Die Gottesdienste in unseren Kirchen

"... so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele." (Mt 20,28)

Gottesdienst ist ein Liebesdienst Gottes an uns Menschen. Wir treffen uns in Kirchen, in denen seit vielen hundert Jahren die Menschen Gott ihr Leid klagten, in der Trauer Trost fanden und sich in den Aufbrüchen durch Gottes Segen stärken ließen. Im gemeinsamen Gebet und Gesang finden wir Halt in der christlichen Gemeinschaft. In der Predigt hoffen wir auf Inspiration, Anstoß, Ermahnung und Orientierung durch die Auslegung eines Bibelwortes.

Dabei halten wir uns an den evangelischen Grundsatz, dass die Art und Weise wie wir Gottesdienst feiern, sich beständig mit den Menschen ändern darf, um den Glauben zeitgemäß feiern zu können. Deshalb finden Sie in unseren Kirchen unterschiedliche Gottesdienste zu unterschiedlichen Zeiten. Wir sind uns sicher, dass auch Sie für Ihre spirituellen Bedürfnisse etwas finden.

Der Gottesdienst am Sonntagmorgen ist die Regel. Fester Bestandteile sind die Gottesdienste zu den Aufbrüchen des Lebens. So finden Sie hier auch Informationen zu Taufe, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigung. Viele besondere Gottesdienste bereichern zu allen Jahreszeiten den Sonntagsgottesdienst. Dazu kommt das "2. Programm" sowie Jugendgottesdienste und Kinderkirche.

Unser "2. Programm"

Der  Gottesdienstbesuch am Sonntagmorgen ist nicht mehr selbstverständlich. Lebensbedürfnisse verändern sich und die Rhythmen der Menschen passen sich dem vielfältigen Takt unserer Gesellschaft an. Am Sonntagmorgen will man nicht wieder in Hast das Haus verlassen sondern gemütlich ausschlafen und mit der Familie in Ruhe frühstücken. Dementsprechend haben wir zahlreiche Angebote für ein zweites Programm:

Punkt 12 (Neckargröningen)

Taizegottesdienste (Hochdorf)

Jugendgottesdienste (Neckarrems)

Segens-Reich (Aldingen)

Spätausgabe (Hochdorf)

Abendbesinnung in der Wochenmitte (Aldingen)

Das Gottesdienstopfer

Das Gottesdienstopfer - auch Kollekte genannt - gehört zum Gottesdienst wie das Vaterunser und das Glockenläuten. In dem Glauben, dass Segen verpflichtet, geben wir als Ausdruck des Dankes und des Gesegnetseins ab, von dem, was wir reichlich empfangen haben.

Beschlossen werden die Opferbestimmungen vom Kirchengemeinderat. In der Regel gehen Zweidrittel unserer jährlichen Opfereinnahmen (ca. 40.000 Euro) an wohltätige Zwecke außerhalb der Kirchengemeinde (Schnellerschulen, Wohnungslosenhilfe, Ludwigstafel u.v.m.).

Rund Ein Drittel der Opfer werden für die vielfältigen Aufgaben in der eigenen Gemeinde verwendet (Gebäudeunterhaltung, Jugendarbeit, besondere Projekte).