Familien aus aller Welt

 „Familien aus aller Welt“ heißt das Thema, mit dem sich im Frühsommer die Kinder und Erzieherinnen des Evangelischen Kindergartens Aldingen beschäftigten.

15 verschiedene Nationen gibt es in unserem Kindergarten. Das ist mehr als ein Anlass dieses Thema für mehrere Wochen in den Mittelpunkt unseres Kindergartenalltags zu stellen.

Alle Herkunftsländer, aus denen die Kinder bzw. ihre Eltern stammen sollten in dieser Zeit als „Reise durch die Welt“ vorgestellt werden. Dazu bereisten wir fiktiv alle Länder unserer Einrichtung.

Im täglichen Spiel und Morgenkreis erfuhren die Kinder viel über die Kultur und Traditionen, Sprache, Kleidung, Ernährung, Musik, Tiere und Spiele der jeweiligen Länder. Die Unterstützung der Eltern war enorm. Viele Eltern brachten sich mit Büchern, Geschichten, Trachten, Flaggen, Münzen und Geldscheinen, landestypischen Gerichten ein.

Die Kinder gestalteten zu jedem Land eine Flagge, die dann in einem „Reisepass“ gesammelt wurden. Außerdem füllten die Erzieherinnen den Reisepass mit Informationen zum jeweiligen Land.

Als Höhepunkt wurde das Frühlingsfest passend zum Thema gefeiert.

Die Kinder liefen gemeinsam unter Musik, mit Flaggen in der Hand, ins Gemeindehaus ein. Dort wurden sie schon von den Eltern erwartet. In einem Spiel flogen die Kinder als Flugzeug über die Erde  und landeten bei jedem Land unserer Einrichtung. Dazu sangen die Kinder ein Lied und begrüßten die Freunde mit „Guten Morgen“ in 15 verschiedenen Sprachen. Nach einem Gedicht zogen die Kinder wieder aus. Begleitet wurden sie von einer gewaltigen Laola der Eltern, die kaum mehr zu stoppen war.

Danach gab es passend zu den verschiedenen Ländern Spielstationen, in und um den Kindergarten herum.

Mit einem internationalen Buffet wurde das fröhliche Miteinander abgerundet.

Nach Abschluss des Themas waren sich alle einig: Vielfalt bereichert!

Und so klingt es wohl noch eine Weile aus unseren Räumen: BunaDiminiata#DobroJutro#Selam Alejkum#AnNyeong#Kalimera#SabahElCher#DzienDobry#Bonjour#Günaydin#Vanakam#Buongiorno#GutenTag!

 

Antje Merkle

 

 

Besuch der freiwilligen Feuerwehr Aldingen

Am Freitagvormittag hatte die Freiwillige Feuerwehr einen besonderen Einsatz, zu ihnen kamen die Kinder des evangelischen Kindergarten Aldingen um das Gerätehaus in Beschlag zu nehmen. Dabei erhielten die Kinder viele Infos über die Arbeit der Feuerwehr.

Zuerst wurden die Kinder durch die Räume der Feuerwehr geführt, dabei musste natürlich jeder Winkel genau inspiziert werden. Angefangen haben wir mit den langersehnten Einsatzbekleidung, danach ging es zu den Feuerwehrfahrzeugen. Alle warteten mit großem Interesse darauf, dass sie in ein rotes Feuerwehrauto steigen durften. Es wurden den "kleinen" Gästen die Geräte, welche die Feuerwehr besitzt um den Menschen in Not zu helfen, gezeigt. Natürlich musste hier einiges praktisch ausprobiert werden: „Wie schwer ist ein Atemschutzgerät?, oder Wie fühlt sich ein Strahlrohr an?, Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?“, und vieles mehr. So lernten sie einiges über die Ausrüstung der Feuerwehr. Wie so ein Feuerwehrmann aussieht, wenn er komplett mit Atemschutz ausgerüstet ist haben die Kinder gelernt. Auch was alles in ein Feuerwehrauto passt und wozu man es benutzt!
Danach durften alle nochmal ausgiebig mit der Kübelspritze üben, um ein Feuer in einem Eimer zu löschen. Das machte allen am meisten Spaß.                                                                                                Zum Abschluss fuhren die Kinder eine Runde in einem Feuerwehrauto.

Das dieser Tag so gelingen konnte, opferten die Einsatzkräfte sogar einen Tag Urlaub. Die Erzieherinnen und die Kinder bedankten sich nochmals recht herzlich, bei der Freiwillige Feuerwehr Aldingen für ihren Einsatz und ihr Engagement!

Sabine Schaller

„Wir sind jetzt eine Sprach-Kita“

Wir sind froh, dass wir, der ev. Kindergarten in Aldingen, seit dem 1. November 2017 eine Sprach-Kita sind. Das heißt, wir haben eine zusätzliche Sprachförderfachkraft, die mit einem Stundenumfang von 20 Stunden in der Woche in unsere Einrichtung kommt.  Für diese Stelle konnten wir Frau Sabrina Siran gewinnen.

Frau Siran hat Zeit um im Freispiel, sowie in Kleingruppen Kinder in Ihrer Sprachentwicklung zu fördern. Es ist schön zu erleben, wie Sie die Kinder im Alltag begleitet, aber auch kleine Aktionen außer Haus anregt. So waren immer wieder kleine Gruppen beim Einkaufen, beim Kastanien sammeln und in der Bücherei. Eine Buchwoche wurde ins Leben gerufen und im neuen Jahr wollen wir uns mit dem Thema: „Familien aus aller Welt“ beschäftigen.

Was ist eine Sprach-Kita?“

Frau Siran schreibt dazu:

Das Projekt „Sprach-Kitas: Weil Sprache ist der Schlüssel zur Welt ist“,  ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Meine Aufgabe als Sprachkraft, ist dieses Projekt auf den 3 Säulen aufzubauen bzw. in die Wege zu leiten. Diese wären:

  • alltagsintegrierte Sprachförderung
  • Inklusion und Zusammenarbeit mit Familien
  • Teambegleitung zum Thema Sprache

Förderung beginnt schon im Kleinen, wie sprachliche Begleitung beim Anziehen, gemeinsames Vorlesen oder auch das Spiel im Allgemeinen. Es ist jedoch wichtig Raum für die Ideen des Kindes zu lassen und es zum Sprechen zu animieren und das ohne Druck.

Jedes Kind sollte die Möglichkeit und Chance bekommen individuell gefördert, gestärkt und wertgeschätzt zu werden. Zusammen „Leben“, soll wichtig sein.

Die Zusammenarbeit mit den Familien, ist unabdingbar. Ein Austausch soll regelmäßig stattfinden, so können die Kinder, Erzieher und Eltern davon profitieren. Sich gegenseitig Sensibilisieren.

Wir alle brauchen die Sprache, sie zu lernen ist besonders wichtig. Die Kinder lernen immer und überall, deshalb sollte man so früh wie möglich damit beginnen. Damit man als Erwachsener gut leben kann. Gute Sprache ist der Schlüssel zur Welt, deshalb gibt es Sprach-Kitas und dieses Projekt.

Mehr Informationen über unser Projekt finden Sie unter: www.fruehe-chancen.de/sprach-kitas

Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg lang

Dieses Lied tönte in den letzten Wochen durch die Räume des Kindergartens. Seit Pfingsten stand das Thema „Jesusgeschichten“ auf dem Programm.

Zu Beginn trafen wir uns mit  Pfarrer Keil im Gemeindehaus. Dort hörten und spielten wir mit Instrumenten die Geschichte der Sturmstillung. In den Tagen danach vertieften wir diese Geschichte auf verschiedene Art und Weise. So wurden auch schöne bunte Boote gefaltet.

In der darauf folgenden Zeit wurden die Geschichten von Zachäus, die Kindersegnung, die Speisung der 5000 und die Heilung des Gelähmten erzählt.

Mit Rollenspielen, Liedern, Bewegungsspielen, Gesprächen und kreativen Angeboten wurden diese Geschichten erlebt und kennen gelernt.

Ein Höhepunkt dieser Wochen war ein Eltern-Kind- Nachmittag, an dem mit unserem Kamischibai eine der Geschichten erzählt wurden.

In dieser Zeit entstand für jedes Kind ein kleines Heft. Am Ende des Kindergartenjahres bekam jedes Kind sein „Jesusbüchlein“ mit nach Hause. In diesem Buch gab es Lieder, Gebete, die Texte der Geschichten und viele schöne, von den Kindern selbst gebastelten Spiele.

Kooperation mit der Neckarschule

Seit Jahren besteht eine gute Kooperation mit der Neckarschule. Vor allem im letzten Kindergartenjahr gibt es so manche Aktionen.

 

So waren unsere Großen, die „Löwen“ auch in diesem Jahr zu Besuch in der Grundschule.

 

Nach einem ausgiebigen Vesper auf dem Pausenhof durften die Kinder wie die richtigen Schüler in die Pause gehen und Klettern, Springen und Rennen. Frau Glauner, die Klassenlehrerin der 2a erwartete uns bereits und wir durften mit den Kindern zusammen lernen. Die Kindergartenkinder lernten verschiedene Formen kennen: Dreiecke, Quadrate, Rechtecke und Kreise. Aus Dreiecken, Kreisen, Rechtecken und Quadraten wurden Häuser, Bäume, Blumen, Sonnen und Tiere gelegt. mussten die Kinder noch verschiedene Formen auf einem Arbeitsblatt suchen und ausmalen. Das hat allen großen Spaß gemacht. Gegen Ende der Schulstunde wurden die Kinder mit einem fröhlichen Sommerlied verabschiedet.

 

Jetzt freuen sich alle sehr auf die kommende Schulzeit. 

Bei einer Aktion des Elternbeirates und der Eltern wurde im März 2018 Kuchen selbst gebacken und verkauft.

 

Aus diesem Erlös konnte der Kindergarten neues Material zum Experimentieren einkaufen: Sanduhren, bunte Scheiben, Kreisel, Magnete und Magnetspiele, Spiegel, Waagen, Pipetten, Röhrchen, Trichter und Messbecher zum Spielen mit Wasser, Meter- und Zählstäbe und vieles Mehr.

 

Jetzt können die Kinder noch mehr experimentieren und forschen.

 

Wir, die Kinder und Erzieherinnen, freuen uns sehr über diese Spende und danken allen Kuchenbäckern und Käufern recht herzlich.

Ein Küken zu Besuch im evangelischen Kindergarten

In den Wochen vor Ostern haben die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens in der Kirchstraße viel über Hühner gehört. Wir durften Teilhaben an dem spannenden Prozess, wie aus einem Ei ein kleines Küken wird.

Familie Zollner, die Hühner verschiedenster Rassen züchtet, lies uns von Anfang an mit Bildern wie zum Beispiel die Eier in der Brutmaschine, durchleuchtete Eier und  Küken während des Schlüpfens miterleben, wie aus den Eiern  innerhalb von 3 Wochen Küken schlüpfen.

Der Höhepunkt war dann der Besuch der gerade mal  eine Woche alten süßen, kuscheligen, kleinen Küken. Die Kinder waren begeistert und wer wollte durfte sogar ein Küken halten. Auch der Hahn und die Henne waren zu Besuch.

Ein unvergessliches Erlebni!