Seit Januar 2019 bieten wir wöchentlich am Freitag bis zu drei Gebetsveranstaltungen in der früheren Synagoge in Hochberg an:

  • 8:30 Uhr Vision Prayer:
    In dieser Gebetsstunde geht es darum, für die Entstehung einer Gebetsbewegung in unserer Stadt zu beten. Wir wissen alle um die knappen personellen (und vielleicht auch finanziellen) Ressourcen in unseren Gemeinden. Wohl alle Remsecker Kirchen und Gemeinden sind in unterschiedlichem Maße von einer gewissen Stagnation oder von problembehafteten Veränderungen des kirchlichen Lebens betroffen. Die Idee der Gebetsinitiative ist es, als ökumenische Christen in dieser Situation einen Schritt zurückzutreten und uns mit unseren Anliegen im gemeinsamen Gebet dem Haupt unserer Gemeinden, Jesus Christus, zuzuwenden. Auf ihn gründet sich jede Kirche, er kann sie auch erneuern und eine Schau für die Gegenwart und Zukunft eröffnen. Dafür wollen wir in dieser Gebetsstunde beten.
  • 10:00 Uhr Anbetung und Lobpreis:
    Etliche Aufforderungen der Bibel sind Erinnerungen daran, Gott zu loben, etwa Psalm 103,1-2: „Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Wir brauchen diese Erinnerung zur Überwindung von Vergesslichkeit und Gleichgültigkeit. Daher wollen wir in dieser Gebetsstunde einfach mit unseren Liedern und Gebeten Gott danken und ihn anbeten.
  • 19:00 Uhr: Fürbitte für Remseck und Deutschland:
    In dieser Gebetsstunde geht es darum, für die konkreten Anliegen unserer Stadt zu beten. So beten wir regelmäßig für unseren Oberbürgermeister und unsere Stadträte, wir beten für unsere Schulen und Kindergärten, für die Stadtentwicklung, für soziale Nöte in der Stadt, für unsere Kirchen, usw. Auch wenn in Jeremia 29,7 die damaligen Exilierten in Babylon angesprochen werden, erscheint uns die Aufforderung dort auch heute wichtig zu sein: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!“ Einmal im Monat schauen wir über den Remsecker Tellerrand und beten für aktuelle Anliegen in Deutschland.

Die Gebetsinitiative versteht sich überkonfessionell und mit allen christlichen Kirchen und Gemeinden verbunden. Die Evangelisch-methodistische Kirche, Bezirk Remseck und Waiblingen-Hegnach, ist nicht der Träger, stellt derzeit jedoch die Räumlichkeiten in Hochberg zur Verfügung. Verantwortlicher Ansprechpartner für die aktuellen Veranstaltungen bin ich mit Unterstützung meiner Frau Gerhild Meusel, beim "Vision Prayer" werden wir außerdem von Dieter Jäger, bei "Anbetung und Lobpreis" von Ruben Fritz unterstützt. An den Veranstaltungen nehmen zwischen 2 und 7 Personen aus verschiedenen Remsecker Gemeinden teil. Für das weitere Wachstum der Initiative sind wir auf der Suche nach weiteren Betern und Musikern.