Wahlergebnisse

Wahlergebnis Kirchengemeinderat

Beate Bräckle1425
Petra Geiger1004
Andreas Kirchhoff1276
Tanja Klein1125
Ulrike Klingel1300
Beate Maier988
Thomas Marzian1018
Carl-Eugen Metz1033
Lars Otte1185
Hannelore Pfettscher1053
Monika Raiser1002
Natascha Rogge990
Wolfgang Silber1263
Carina Streubel1637
 
 

Im Rückblick: Zeichen gegen Rassissmus und Ausgrenzung

Veröffentlicht am 11.11.2019 in Ludwigsburger Kreiszeitung

"Wir sind zusammen gekommen, um zu erinnern, zu mahnen und ein Zeichen zu setzen gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung“, sagte Dieter Jäger, Pastor der evangelisch-methodistischen Gemeinde, die die ehemalige Synagoge seit dem Jahr 1914 als Kirche nutzt. In der Reichspogromnacht seien nicht nur Tausende Synagogen, Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört worden. Der 9. November 1938 sei die „grauenhafte Ouvertüre“ für die Ermordung unzähliger Juden, politisch Andersdenkender und Behinderter gewesen. „Man darf das Geschehene weder vergessen noch bagatellisieren“, appellierte Jäger an die Zuhörer. Ausdrücklich dankte er den Remsecker Gemeinderatsfraktionen und Kirchen, die bereits im Vorjahr eine gemeinsame Erklärung erarbeitet haben, die nun jedes Jahr bei der Gedenkveranstaltung verlesen wird.."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier zum Download

Die gemeinsame Erklärung der Remsecker Gemeinderatsfraktionen und Kirchen zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht finden Sie hier.

Dachstuhl des Aldinger Kirchturms unter Beobachtung

Veröffentlicht am 06.11.2019 in Ludwigsburger Kreiszeitung

Zu den umfangreichen Aufgaben und Pflichten des Kirchengemeinderates gehört es auch, sich um die Gebäudesicherheit zu kümmern. Und deshalb schaut sich dessen Bauausschuss die Margaretenkirche einmal im Jahr ganz genau an. Über eine ausziehbare Metallstiege, viele alte Holzstufen und eine lange, steile Leiter führt der Weg von der Empore aus vorbei an den Glocken bis ganz nach oben in den Dachstuhl. Und just dort wurde bei der jüngsten Begehung Verdächtiges entdeckt.

Den gannzen Artikel zum Download gibt es hier.

Kinderbibeltage 2019

Veröffentlicht am 31.10.2019 in Ludwigsburger Kreiszeitung

Wer hat Gott erfunden? Wie kann ich mit ihm in Kontakt treten? Ist er denn immer lieb? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Grundschüler bei den Aldinger Kinderbibeltagen, die noch bis zum heutigen Donnerstagstattfinden. Zusammen mit Leseratte und Naseweis machen sie sich auf die Suche nach Antworten.

Pfarrer Jens Keil, die 15 Betreuer und die 43 Kinder begrüßten am Dienstag einander und sprachen
ein Gebet. Dann gab es Frühstück, das Mütter vorbereitet haben. Im Anschluss wurden ein paar Lieder gesungen, darunter das beliebte „Laudato si“, aber auch „Sei ein lebend’ger Fisch“ in einer Hardrockversion und andere modernere Stücke. Keil spielte Gitarre. Sängerinnen sowie zwei Musiker an Keyboard und Cajon begleiteten die Kinder.

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Nacht der offenen Kirchen: Ende der Gartenschau eingeläutet

Veröffentlicht am 07.10.2019 in Ludwigsburger Kreiszeitung

... Die gleichen Worte waren auch auf der Front der Michael-Sebastianskirche in Neckarrems zu sehen. Dort stand ein Jugendgottesdienst mit flotter Musik und Texten in englischer Sprache auf dem Programm. Kein Geistlicher in Talar, sondern junge Menschen aus der Gemeinde gestalteten diesen Gottesdienst, der sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richtete. Hier drehte es sich um das Thema Gebet. „Flatrate ohne Begrenzung – Dein direkter Draht zu Gott“, war der Jugendgottesdienst betitelt worden. Das Team „Atempause“ mit Laura Silber, Diakon Lars Otte und Robin Sauerzapf an der Spitze hatte den Abend vorbereitet. Für die Musik sorgte die Jugendband der evangelischen Gemeinde, wobei Laura Silber sich als hervorragende Sängerin präsentierte. Damit möglichst viele Gottesdienstbesucher mitsingen konnten, wurden die Liedtexte auf einem großen Monitor gezeigt.

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Gottesdienst am Neckarstrand

Einen ökumenschen Gottesdienst feierten am vergangenen Sonntag bei perfektem Wetter am Neckarstrand die methodistische, die katholische sowie die evangelischen Kirchengemeinden in Remseck. Nach einem Interview mit Vertretern der Feuerwehr und dem DLRG über ihre besondere Sicht auf dem Wert und den Qualitäten des Wassers predigte Pfarrer Michael Friedl über das "Wasser des Lebens". Es sei die erfrischende Botschaft der Kirchen, dass Gott dem Leben einen Sinn beimesse. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Seibis & Friends sowie den Remsecker Posaunenchören. Herzlichen Dank für das Opfer über 946 Euro an die Notfallseelsorge.

Neuer Vorsitzender für Aldingen

Als neuer Vorsitzender des Aldinger Kirchengemeinderats wurde am Sonntag, 9. Juni, Andreas Kirchhoff im Gottesdienst eingeführt. Er tritt die Nachfolge von Christa Majer-Kachler an, die zum 1. Mai aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist. Andreas Kirchhoff wurde ind er Feruarsitzung des Kirchengemeinderats gewählt.

Als Vorsitzender führt er zusammen mit Pfarrer Keil die Geschäfte der Kirchengemeinde und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich. Er ist unterschriftsberechtigt, mitverantwortlich für die Ausführung der Kirchengemeinderatsbeschlüsse sowie für die Anleitung und Beaufsichtigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere wird er bis zum Zusammenschluss der Remsecker Kirchengemeinden im Kooperationsausschuss mitarbeiten und die Interessen der Aldinger Kirchengemeinde im Fusionsprozess vertreten. Der Vorsitzende wird vom Kirchengemeinderat gewählt.

Aufgewachsen in einer eher kirchenfernen christlichen Gärtnerfamilie in Korntal, zog er zusammen mit seiner Frau Ursula 1994 nach Aldingen. Mittlerweile sind zwei Söhne dazu gekommen. Kontakt zur Kirchengemeinde fand Andreas Kirchhoff, 55 Jahre, insbesondere auch durch die Arbeitseinsätze in und um die Kirche im Rahmen der Renovierungsarbeiten und den Baustellenkulturen. Seine Frau und er singen gerne und regelmäßig beim Projektchor mit. Der Jüngere Sohn ist als Jugendmitarbeiter aktiv.

Kirchengemeinderat ist Andreas Kirchhoff seit 2013 und dessen Vertreter im Aldinger Bauausschuss. Darüber hinaus ist er im Vorbereitungskreis des „Segens-Reich“-Gottesdienstes aktiv.

Neue Pfarrerinnen in Neckarrems eingeführt

„Wir sind kein Paar, aber ein Team“, mit diesem Satz haben die beiden sich Ende vorigen Jahres beim Kirchengemeinderat um die Pfarrstelle beworben. Damit haben sie darauf angespielt, dass es sich oftmals um Ehepaare handelt, die sich in der evangelischen Kirche eine Stelle teilen. Dieses Modell ist aber auch für die beiden Frauen ideal, um Familienleben und Arbeit unter einen Hut zu bringen.

Eva Engelking hat einen Mann und eine zweijährige Tochter. Auch Isabella Bigl ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von dreieinhalb und eineinhalb Jahren. Nach dem Weggang von Klaus-Dieter Gress, der eine evangelisch-lutherische Gemeinde in NewYork übernommen hat, war die Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Neckarrems mehr als ein Jahr lang vakant. Jens Keil, Pfarrer der Kirchengemeinde in Aldingen, hatte die Vertretung übernommen.

Zum vollständigen Artikel der LKZ vom 3. Mai 2019

Aldinger Kinderfreizeit: Wohlbehalten zurück!

Wohlbehalten aus dem Münstertal zurückgekehrt sind die 88 Kinder und 58  Mitarbeiter der Aldinger Kinderfreizeit. Nach vier Tagen voller Spiel, Spaß und Action feierten sie am vergangenen Sonntag den Schlussgottesdienst in der Aldinger Margaretenkirche. Im Gottesdienst wurden auch den 16 Trainees ihr Zertifikat überreicht.

Neben Geländespiel, Staudammbauen, Fußballspielen, Mitmachtheater, Lagerfeuer u.v.m. standen im Rahmen der Verkündigung die Oster- und Auferstehungsgeschichten im Mittelpunkt. „Geht nicht – gibt’s nicht“ lautete der Slogan gemäß dem Jesuswort: „Was den Menschen unmöglich ist, ist Gott möglich.“ Der Dank der Kirchengemeinde gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese harmonische und schöne Freizeit möglich gemacht haben, insbesondere der Küche und dem Kernteam.

Verabschiedung von Christa Majer-Kachler

Am Ostersonntag wurde im Gottesdienst Christa Majer-Kachler als Kirchengemeinderätin und gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde verabschiedet. Pfarrer Jens Keil dankte ihr mit den Worten:

"Liebe Christa,

17 Jahre lang bist Du Kirchengemeinderätin gewesen und hast Aldinger Kirchengemeinde in vielerlei Hinsicht geleitet, begleitet, gestaltet und geprägt. Alles zu nennen, wo und wie du dich engagiert hast, würde diesen Gottesdienst sprengen. Natürlich muss das Frauenzimmer erwähnt werden, dessen Gründungsmitglied du bist. Ansonsten aber will ich die viel zu kurze Zeit lieber darauf verwenden aufzuzählen, wo du als Mensch mit Deiner Persönlichkeit uns fehlen wirst.

Zum ersten: Du bist ein unglaublich positiver Mensch. Konstruktiv. Fröhlich. Humorvoll. Das Leben hat es dir nicht leicht gemacht und trotzdem bist du so: Immer optimistisch. Immer hoffnungsfroh. So sollten wir Christinnen und Christen immer sein. Du bist ein österlicher Mensch und es gibt keinen besseren Tag, dich zu verabschieden.

Von dir kritisiert zu werden, ist ein Vergnügen. Du weißt deine Kritik in Worte zu kleiden, die keinen Zweifel daran lassen, dass du nichts anderes willst, als dass man um der Sache willen besser wird; und du lässt auch keinen Zweifel daran, dass man das auch wirklich hinbekommt.

Du bist ein bunter Vogel. Eine Künstlerin. Von deinem Geschmack, deinem Style, deinem Mut zur Farbe und zum Licht haben wir immer profitiert – diese Kirche, die Innenreinrichtung des Gemeindehauses – das Himmelszimmer – es gibt keinen Raum in unserer Kirchengemeinde, der nicht deine Handschrift trägt.

Ich mag es, wie du bruddelst. Du bist zäh. Du schimpfst. Du lässt nicht locker.

Besonders aber warst du mir – und vielen anderen auch – eine Schwester im Glauben und darin auch Vorbild. Wie du über Dinge zu reden vermagst, an die andere nicht einmal zu denken vermögen, warmherzig, mutig, voller Mitgefühl, widerspenstig, optimistisch… Natürlich hat dich das das Leben gelehrt. Aber das Leben lehrt uns viel und wir nehmen es nicht an.

Unbeugsam fröhlich – das bist du und das werden wir vermissen. Unser Dank und unser Segen begleiten dich.

Christa Majer-Kachler scheidet zum Monatsende aus dem Amt aus. Als neuen Vorsitzenden wählte der Kirchengemeinderat Andreas Kirchhoff.

Konzert des Bezirksposaunendienst in Neckarrems am 31. März

Nur zaghaft füllten sich die Kirchenbänke vor Konzertbeginn, aber immerhin halb voll war der kleine, heimelige Kirchenraum, als die zwölf Musikerinnen und Musiker des Bezirksposaunendienstes zu einer Fantasie über das Agnus Dei, das „Christe, du Lamm Gottes“, ansetzten. Zurückhaltend im Spiel erfüllte
doch ein gewaltiger Klang der Bläser die Kirche.

Der Bezirksposaunendienst ist ein Ensemble engagierter Blechbläser...

Zum Zeitungsbericht zum Konzert des Bezirksposaunendienst in Neckarrems am 31. März

Jutta Schmid in den Ruhestand verabschiedet

Nach 25 Jahren hat die Kirchengemeinde Aldingen am vergangenen Sonntag Kirchenpflegerin Jutta Schmid im Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Auch Mitglieder aus vier Kirchengemeinderäten sowie ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gekommen, um mit ihr diesen Gottesdienst zu feiern.

Zuständig für das Haushalts- und Rechnungswesen der Kirchengemeinde fiel in ihre Amtszeit insbesondere die Außen und Innenrenovierung der Margaretenkirche sowie die Renovierung des Gemeindehauses und die Umstellung des Finanzwesens auf Computer. Der gelernten Bankkauffrau oblag es, den jährlichen Haushalt in den Kirchengemeinderat einzubringen und in den Sitzungen die haushalterischen Aspekte im Blick zu behalten. Sie war Rechnerin im Kirchenrenovierungsverein und qua Amt Mitglied im Bauausschuss.

Doch Jutta Schmid hatte nicht nur Geld und Zahlen im Kopf, sondern brachte sich auch mit Herz und Hand in das Gemeindeleben ein. Insbesondere ist sie Gründungsmitglied des Frauenzimmers und gestaltet mit dem Leitungskreis seit 14 Jahren fünf Mal im Jahr die Frauenzimmerabende. Daran wird auch der Ruhestand nichts ändern. Wohlbekannt ist sie in der Gemeinde z.B. auch bei Gemeindefesten als die Frau an der Kasse. Im Kirchengemeinderat hatte sie den diakonischen Auftrag der Kirche immer im Blick und war stete Mahnerin, die Senioren nicht aus den Augen zu verlieren.

Jutta Schmid geht zum 1. April in den Ruhestand. Pfarrer Jens Keil dankte ihr im Gottesdienst für ungezählte Überstunden, ihre Loyalität und ihre große Zuverlässigkeit. Es sei für einen Pfarrer, der vom Geld keine Ahnung hat, immer ein Segen, wenn er weiß, dass eine Kirchenpflegerin lieber von der Brücke springt, als hinzunehmen, dass die Kasse auch nur um einen Cent nicht stimmt. Das schafft maximales Vertrauen.

Bis zur Fusion der Remsecker Kirchengemeinden am 1. Dezember diesen Jahres übernehmen die Kirchenpflegerinnen der Nachbargemeinden Neckarrems und Hochberg/Hochdorf Barbara Meyer und Kerstin Wenzke kommissarisch die Geschäfte.

Der Kooperationsausschuss gemeinsam mit den Vertretererinnen des SPI (Beratungsstelle Oberkirchenrat) bei der Unterzeichung des Fusionsantrags am 19. 2. 2019

2015: In der Pfarrdienstbesprechung beschließt man, angesichts des drohenden Pfarrplanes 2024, frühzeitig einen Ausschuss zu bilden, um nicht später unter Zeitdruck zu geraten. Der Kooperationsausschuss bestehend aus Pfarrern und Vorsitzenden trifft sich zum ersten Mal.

2016: Regelmäßige Sitzungen des Kooperationsausschusses. Erstes Treffen aller Kirchengemeinderäte zum Kennenlernen. Der Kooperationsausschuss bittet den Oberkirchenrat um Beratung. Verschiedene Modelle werden vorgestellt und beraten. Beschlossen wird eine verstärkte Zusammenarbeit der Kirchengemeinden. Planungen der „Remsecker Nacht der Kirchen“ beginnen.

2017: Regelmäßige Treffen des Kooperationsausschusses. Alle Beschlüsse werden den Kirchengemeinderäten vorgelegt. Im Herbst wird in allen Kirchen die Remsecker Nacht der Kirchen gefeiert.

März 2018: Gemeinsames Klausurwochenende aller Kirchengemeinderäte. Erarbeitet wird eine mögliche Ortssatzung einer fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde Remseck.

Herbst 2018: Gemeindeversammlungen in den vier Kirchengemeinden. Die Kirchengemeinderäte beschließen die Fusion zum 1. Advent 2019.

Bis Februar 2019: Die Kirchengemeideräte beschließen die Fuson.

19. Februar 2019: Antrag auf Zusammschluss wird unterschrieben und an den Oberkirchenrat abgeschickt.

1. Dezember 2019: Zusammschluss der kirchengemeinden Aldingen, Christusgemeinde Hochberg-Hochdorf, Neckarrems und Neckargröningen zur Kirchengemeinde Remseck. Wahl des ersten Remsecker Kirchengemeinderats.