Konzert des Bezirksposaunendienst in Neckarrems am 31. März

Nur zaghaft füllten sich die Kirchenbänke vor Konzertbeginn, aber immerhin halb voll war der kleine, heimelige Kirchenraum, als die zwölf Musikerinnen und Musiker des Bezirksposaunendienstes zu einer Fantasie über das Agnus Dei, das „Christe, du Lamm Gottes“, ansetzten. Zurückhaltend im Spiel erfüllte
doch ein gewaltiger Klang der Bläser die Kirche.

Der Bezirksposaunendienst ist ein Ensemble engagierter Blechbläser...

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Jutta Schmid in den Ruhestand verabschiedet

Nach 25 Jahren hat die Kirchengemeinde Aldingen am vergangenen Sonntag Kirchenpflegerin Jutta Schmid im Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Auch Mitglieder aus vier Kirchengemeinderäten sowie ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gekommen, um mit ihr diesen Gottesdienst zu feiern.

Zuständig für das Haushalts- und Rechnungswesen der Kirchengemeinde fiel in ihre Amtszeit insbesondere die Außen und Innenrenovierung der Margaretenkirche sowie die Renovierung des Gemeindehauses und die Umstellung des Finanzwesens auf Computer. Der gelernten Bankkauffrau oblag es, den jährlichen Haushalt in den Kirchengemeinderat einzubringen und in den Sitzungen die haushalterischen Aspekte im Blick zu behalten. Sie war Rechnerin im Kirchenrenovierungsverein und qua Amt Mitglied im Bauausschuss.

Doch Jutta Schmid hatte nicht nur Geld und Zahlen im Kopf, sondern brachte sich auch mit Herz und Hand in das Gemeindeleben ein. Insbesondere ist sie Gründungsmitglied des Frauenzimmers und gestaltet mit dem Leitungskreis seit 14 Jahren fünf Mal im Jahr die Frauenzimmerabende. Daran wird auch der Ruhestand nichts ändern. Wohlbekannt ist sie in der Gemeinde z.B. auch bei Gemeindefesten als die Frau an der Kasse. Im Kirchengemeinderat hatte sie den diakonischen Auftrag der Kirche immer im Blick und war stete Mahnerin, die Senioren nicht aus den Augen zu verlieren.

Jutta Schmid geht zum 1. April in den Ruhestand. Pfarrer Jens Keil dankte ihr im Gottesdienst für ungezählte Überstunden, ihre Loyalität und ihre große Zuverlässigkeit. Es sei für einen Pfarrer, der vom Geld keine Ahnung hat, immer ein Segen, wenn er weiß, dass eine Kirchenpflegerin lieber von der Brücke springt, als hinzunehmen, dass die Kasse auch nur um einen Cent nicht stimmt. Das schafft maximales Vertrauen.

Bis zur Fusion der Remsecker Kirchengemeinden am 1. Dezember diesen Jahres übernehmen die Kirchenpflegerinnen der Nachbargemeinden Neckarrems und Hochberg/Hochdorf Barbara Meyer und Kerstin Wenzke kommissarisch die Geschäfte.