Die neue Vikarin: Ann-Kristin Scholl

Mein Name ist Ann-Kristin Scholl und ich bin 29 Jahre alt. Diesen Sommer habe ich mein Studium der Evangelischen Theologie an der Universität in Tübingen abgeschlossen. Jetzt ist endlich die Zeit gekommen, in der ich mich ganz praktisch austoben darf – und das in Ihrer Gemeinde, worauf ich unglaublich gespannt bin.

Seit meinem 15. Lebensjahr war ich (mit kurzen Unterbrechungen) von der Idee beseelt, Pfarrerin werden zu wollen. Die Vorstellung, Menschen durch ihr Leben zu begleiten und ihnen in einer Kirchengemeinde einen Raum der Anerkennung und Wertschätzung zu ermöglichen, fasziniert mich am Pfarrberuf besonders. Ich habe den Wunsch, eine Haltung einzuüben, mit denen ich den Menschen, die mich umgeben, mit einem offenen Ohr und einem offenen Herzen begegnen kann. Ich würde gerne Zeit dafür mitbringen, was gerade dran ist.

Ich bin eine Nicht-Schwäbin, da ich im Siegerland (Ostwestfalen) mit zwei Brüdern zusammen aufgewachsen bin. Dort wurde ich von einer intensiven Gemeindearbeit und CVJM-Arbeit geprägt, die sich durch meine gesamte Kindheit und Jugend zog. Nach dem Abitur (2010) führte mich mein Weg nach Israel als Volontärin. Ich arbeitete in Haifa in einem Heim für Überlebende der Schoah. Dort begleitete ich sieben ältere Damen in ihrem Alltag und lernte Land und Leute kennen. Nach dieser bis heute für mich prägenden Zeit entschloss ich mich für ein weiteres Praktikum in Jona’s Haus, einer offenen Kinder- und Jugendtagesstätte in Berlin-Spandau. 2012 begann ich an der Universität Tübingen mein Studium. In meinem fünften Semester wurde ich Stipendiatin des Evangelischen Stifts, weshalb ich von Westfalen in die württembergische Landeskirche wechselte. Während meiner Studienzeit verschlug es mich noch einmal in den Osten Deutschlands, nämlich nach Greifswald, bevor ich zum Examen nach Tübingen zurückkehrte. Zur Fortsetzung

Kirchensanierung in Hochberg

Veröffenlicht in der LKZ am 25. September

Montag, 10 Uhr, Christuskirche in Hochberg. Ein Handwerker ist dort an diesem Vormittag nicht zu sehen. Dafür haben sich Pfarrerin Elke Goldmann und ihr Mann Kurt mit Architekt Hans Günter
Schädel aus Remshalden-Grunbach zur Baustellenbesichtigung verabredet. Neben vielen Einzelheiten steht auch der Baufortschritt auf der Agenda. Die gute Nachricht: Der Wiedereröffnung der Kirche
kurz vor Weihnachten scheint nichts im Wege zu stehen.

Noch gut erinnert sich Pfarrerin Goldmann an den letzten Tag des vergangenen Jahres: „Nach dem Gottesdienst sind wir mit Laternen in der Hand ausgezogen, haben gesungen und die Kirche symbolisch abgeschlossen.“ Doch schon im Januar ging die Tür wieder auf, denn nun galt es, das Gebäude auszuräumen. Die Kirchenbänke wurden bei einem Landwirt unterge stellt, der Rest wurde im Gemeindehaus eingelagert. Viel Arbeit, die zahlreiche helfende Hände erforderlich machte. Die Helfer waren es auch, die sich in einem eigens gegründeten Bauausschuss eingebracht und an den umfangreichen Vorarbeiten und Planungen mitgewirkt haben. Die Gottesdienste werden demnach seit
Januar im Gemeindehaus abgehalten, Trauungen finden dagegen in der Wendelinskirche in Hochdorf statt. Die letzte Innenrenovierung der über 150 Jahre alten Christuskirche war übrigens 1971.

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Neckarrems: Neue Tische und Stühle für das Albert-Schweitzer-Gemeindehaus

Viele Jahrzehnte lang haben uns die Tische und Stühle in unserem Albert-Schweitzer-Gemeindehaus treue Dienste geleistet. Doch auch die besten Möbel kommen in die Jahre und so wurde immer deutlicher, dass es an der Zeit ist, das Gemeindehaus neu zu bestücken.


Was einfach klingt, ist eine Aufgabe, die viel Umsicht und Bedacht erfordert. Eine gute Gemeindehausbestuhlung muss den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden: Tische und Stühle sollen leicht sein, damit sie sich schnell umstellen und gut stapeln lassen. Bei aller Leichtigkeit sollen sie jedoch ein hohes Maß an Stabilität aufweisen und jedem Gemeindeglied einen sicheren und bequemen Platz bieten: Die kleinen Kletterer der Kinderkirche benötigen zum Beispiel genau so viel Standhaftigkeit wie die gestandenen Herrschaften vom Kirchengemeinderat. Hausmeisterin und Feierfreudige freuen sich nach einem Fest, wenn die Tische leicht abwischbar sind und für die Gemeindefeste ist es eine Freude, den Saal jetzt mit den hellen Tischen und Stühlen einladend gestalten zu können. Bei ganz unterschiedlichen Anlässen konnten wir als Gemeinde das neue Inventar einweihen. Mit den neuen Tischen und Stühlen lässt es sich bestens feiern: Bei Großveranstaltungen wie der Einsetzung der beiden neuen Pfarrerinnen oder dem Seniorendoppeljubiläum bietet das Gemeindehaus jetzt einen noch komfortableren Rahmen als zuvor. Vor allem die regelmäßig stattfindenden Termine wie die wöchentliche Posaunenchorprobe oder die Sitzungen des Kirchengemeinderats profitieren von den neuen Stühlen und auch die beiden neuen Pfarrerinnen fühlen sich auf den Stühlen bei ganz unterschiedlichen Gesprächen rundum wohl. Der Alltagstest ist also zur höchsten Zufriedenheit ausgefallen: Die neuen Tische und Stühle sind ein echter Gewinn für das Neckarremser Gemeindeleben.

Der Dank gilt deshalb nun den Mitgliedern des Kirchengemeinderates, die diese Auswahl mit großer Sorgfalt getroffen haben. Die alten Möbel wurden zum Beispiel an Mitarbeiter und Gemeindeglieder oder an das Jugendhaus in Neckarrems verschenkt.

Im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Neckarrems bleibt mir die schöne Aufgabe, allen Spendern zu danken, die den Kauf der neuen Möbelstücke ermöglicht haben: Allen voran ist hierbei die Eva Mayr-Stihl Stiftung zu nennen. Sie hat die Anschaffung mit einem Gesamtpreis von rund 25.000 Euro mit einer überaus großzügigen Förderung in Höhe von 15.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus wurden die Tische und Stühle aus Mitteln des freiwilligen Gemeindebeitrags finanziert. Diese Gaben kommen aus unserer Mitte und ich danke allen Spenderinnen und Spendern für ihr Zeichen der Verbundenheit mit unserer Gemeinde.

Ihre Pfarrerin
Isabella Bigl