Die Kirchengemeinderäte

"Kirchengemeinderat und Pfarrerinnen und Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde. Getreu ihrem Amtsversprechen sind sie dafür verantwortlich, dass das Wort Gottes verkündigt und der Dienst der Liebe an jedermann getan wird.

Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte, Pfarrerinnen und Pfarrer sind verpflichtet, bei der Erfüllung dieser Aufgaben zusammenzuwirken und der Gemeinde nach Maß ihrer Gaben zu dienen."

Bei der kommenden Kirchenwahl am 1. Advent 2019 wird zum ersten Mal ein Kirchengemeinderat für die dann entstehende Evangelische Kirchengemeinde Remseck gewählt. Bis dahin werden die Kirchengemeinden Aldingen, Neckargröningen, Neckarrems sowie die christuskirchengemeinde Hochberg / Hochdorf von ihren Kirchengemeinderäte geleitet.

Klicken Sie auf Kirchengemeinde und Sie werden zu den entsprechenden Seiten weitergeleitet:

Neuer Kirchengemeinderatsvorsitzender in Aldingen

Als neuer Vorsitzender des Aldinger Kirchengemeinderats hat zum ersten Mai Andreas Kirchhoff die Nachfolge von Christa Majer-Kachler angetreten. Als Vorsitzender führt er zusammen mit Pfarrer Keil die Geschäfte der Kirchengemeinde und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich. Er ist unterschriftsberechtigt, mitverantwortlich für die Ausführung der Kirchengemeinderatsbeschlüsse sowie für die Anleitung und Beaufsichtigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere wird er bis zum Zusammenschluss der Remsecker Kirchengemeinden im Kooperationsausschuss mitarbeiten und die Interessen der Aldinger Kirchengemeinde im Fusionsprozess vertreten. Der Vorsitzende wird vom Kirchengemeinderat gewählt.

Aufgewachsen in einer eher kirchenfernen christlichen Gärtnerfamilie in Korntal, zog er zusammen mit seiner Frau Ursula 1994 nach Aldingen. Mittlerweile sind zwei Söhne dazu gekommen. Kontakt zur Kirchengemeinde fand Andreas Kirchhoff, 55 Jahre, insbesondere auch durch die Arbeitseinsätze in und um die Kirche im Rahmen der Renovierungsarbeiten und den Baustellenkulturen. Seine Frau und er singen gerne und regelmäßig beim Projektchor mit. Der Jüngere Sohn ist als Jugendmitarbeiter aktiv.

Kirchengemeinderat ist Andreas Kirchhoff seit 2013 und dessen Vertreter im Aldinger Bauausschuss. Darüber hinaus ist er im Vorbereitungskreis des „Segens-Reich“-Gottesdienstes aktiv.

Der Termin seiner Einführung im Gottesdienst steht noch nicht fest.

Jutta Schmid in den Ruhestand verabschiedet

Nach 25 Jahren hat die Kirchengemeinde Aldingen am vergangenen Sonntag Kirchenpflegerin Jutta Schmid im Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Auch Mitglieder aus vier Kirchengemeinderäten sowie ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gekommen, um mit ihr diesen Gottesdienst zu feiern.

Zuständig für das Haushalts- und Rechnungswesen der Kirchengemeinde fiel in ihre Amtszeit insbesondere die Außen und Innenrenovierung der Margaretenkirche sowie die Renovierung des Gemeindehauses und die Umstellung des Finanzwesens auf Computer. Der gelernten Bankkauffrau oblag es, den jährlichen Haushalt in den Kirchengemeinderat einzubringen und in den Sitzungen die haushalterischen Aspekte im Blick zu behalten. Sie war Rechnerin im Kirchenrenovierungsverein und qua Amt Mitglied im Bauausschuss.

Doch Jutta Schmid hatte nicht nur Geld und Zahlen im Kopf, sondern brachte sich auch mit Herz und Hand in das Gemeindeleben ein. Insbesondere ist sie Gründungsmitglied des Frauenzimmers und gestaltet mit dem Leitungskreis seit 14 Jahren fünf Mal im Jahr die Frauenzimmerabende. Daran wird auch der Ruhestand nichts ändern. Wohlbekannt ist sie in der Gemeinde z.B. auch bei Gemeindefesten als die Frau an der Kasse. Im Kirchengemeinderat hatte sie den diakonischen Auftrag der Kirche immer im Blick und war stete Mahnerin, die Senioren nicht aus den Augen zu verlieren.

Jutta Schmid geht zum 1. April in den Ruhestand. Pfarrer Jens Keil dankte ihr im Gottesdienst für ungezählte Überstunden, ihre Loyalität und ihre große Zuverlässigkeit. Es sei für einen Pfarrer, der vom Geld keine Ahnung hat, immer ein Segen, wenn er weiß, dass eine Kirchenpflegerin lieber von der Brücke springt, als hinzunehmen, dass die Kasse auch nur um einen Cent nicht stimmt. Das schafft maximales Vertrauen.

Bis zur Fusion der Remsecker Kirchengemeinden am 1. Dezember diesen Jahres übernehmen die Kirchenpflegerinnen der Nachbargemeinden Neckarrems und Hochberg/Hochdorf Barbara Meyer und Kerstin Wenzke kommissarisch die Geschäfte.

Gemeinsames Wochenende 2018

Die Kirchengemeinderäte von Aldingen, Christuskirchengemeinde Hochberg / Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems bei ihrem gemeinsamen Wochenende März 2018.

Zum ersten Mal waren die Kirchengemeinderäte der evangelischen Remsecker Kirchengemeinden gemeinsam auf einem Klausurwochenende.

Das Wochenende ist ein weiterer Schritt in Richtung Umsetzung Pfarrplan 2024, der eine Reduzierung der bisherigen 4,5 Pfarrstellen auf 3 zur Folge hat.

Nach Bildung eines Kooperationsausschusses, der Gemeindeinformation in Neckarrems 2017, gemeinsamen Aktionen wie Nacht der Kirchen ging es jetzt darum, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer Fusion der Kirchengemeinden ab 2020 zu erarbeiten.

Gemeinsam wurden Ideen entwickelt um Kirche stärker ortsteilübergreifend zu gestalten. Dabei soll Bewährtes nicht verloren gehen und Neues ermöglicht werden.

Ein weiteres Merkmal galt der zukünftigen Struktur. Bereits im Vorfeld hatten sich alle Kirchengemeinderäte dafür ausgesprochen, eine Fusion anzustreben. Im Rahmen der Klausur wurde erstmals konkretisiert, wie die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Gremium aussehen könnte.

Abschließend können wir sagen, dass wir auf dem Weg in Richtung Fusion einen wichtigen Schritt weitergekommen sind. Es gibt noch viel zu tun, aber wir sind zuversichtlich!