Isabella Bigl stellt sich vor

Vielleicht liegt es an meinem Vornamen, dass ich heute ein südeuropäisches Ding zur Vorstellung nutze. Aber dazu gleich mehr.

Von Neckarrems aus gesehen, komme ich tatsächlich aus dem Süden und zwar aus Nürtingen. Dort bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meinem Abitur hat es mich schon einmal ins Remstal verschlagen, nach Stetten. Dort habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Sonderschule absolviert. Mein Vikariat habe ich in Stuttgart-Heumaden verbracht und bis zur Elternzeit mit unserem zweiten Kind war ich danach Pfarrerin zur Dienstaushilfe in Bad Cannstatt.

Davor habe ich Theologie studiert. In Tübingen habe ich angefangen und jetzt nähern wir uns so langsam meinem „Dingsda“. Nach Tübingen habe ich über den Osten Anlauf für den Süden genommen: Zwei Jahre lang habe ich in Leipzig und Halle studiert und bin dann für ein Semester an die Päpstliche Universität nach Salamanca in Spanien gegangen. Dort habe ich unter Priestern und Mönchen katholische Theologie studiert und besagtes Ding kennen und lieben gelernt. Dieses unscheinbare Stück Plastik ist unbedingt notwendig, um das spanische Nationalgericht tortilla zu zaubern. Tortilla ist ein in Fett schwimmendes Kartoffelomelette. Den Deckel legt man auf die Pfanne, um selbige dann äußerst schwungvoll umzudrehen und die tortilla zu wenden. Am besten macht man das über der Spüle. Bei circa fünf Litern Olivenöl kann das Unterfangen schon mal danebengehen.

Ich habe mir diesen Deckel ausgesucht, weil er für meine prägende Zeit in Spanien steht und weil er in mancher Hinsicht zu mir passt. Ich koche nicht nur viel, sondern packe auch sonst in allen möglichen Bereichen gern an. Mir ist es lieber, Dinge einfach anzugehen, und nicht gleich damit zu rechnen, dass etwas schiefgeht.

Ich bin pragmatisch veranlagt und deshalb kann man mir mit so „g’schickten“ Dingen eher eine Freude machen, als mit schönen, aber unpraktischen Sachen.

Privat habe ich meinen Deckel längst gefunden. Mein Mann arbeitet bei der Deutschen Bibelgesellschaft in Möhringen. Mit unseren beiden Kindern wohnen wir in Aldingen und freuen uns sehr auf eine schmackhafte Zeit hier in Neckarrems.

Die Pfarrstelle in Neckarrems teile ich mir seit Mai 2019 mit meiner Kollegin Eva Engelking. Ich bin für den Pfarrbezirk II zuständig, also das Wohngebiet nördlich der Dorfstraße/Schwaikheimer Straße und für den Schloßberg. Außerdem bin ich Ihre Ansprechpartnerin bei allen Angelegenheiten zu folgenden Themen:

  • Kinder- und Familienarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontakte „nach außen“
  • Diakonie.

In meinem Büro im Evangelischen Gemeindehaus in Neckarrems erreichen Sie mich in der Regel montags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und donnerstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Wenn Sie bei einem Anliegen nicht wissen, zu wem es „gehört“, sprechen Sie einfach mich oder meine Kollegin direkt an – wir sorgen dafür, dass Sie damit gut aufgehoben sind.

Eine „falsche Adresse“ gibt es bei uns nicht.

 

Falls Sie unsicher sind, zu welchem Seelsorgebezirk Ihre Straße gehört, finden Sie hier eine Auflistung nach Straßennamen.

Auflistung der Seelsorgebezirke nach Straßen (bitte anklicken)