Pfarrerin Engelking stellt sich vor

Seit Ende Juli 2019 wohne ich mit meinem Mann und meiner Tochter im Neckarremser Pfarrhaus. In meinem Umzugsgepäck waren unter anderem eine bunte Sammlung an Schuhen. Einige davon nutze ich dazu, um mich Ihnen kurz vorzustellen:

Die kleinsten Schuhe, die ich in unserem Haushalt finden konnte, erinnern an meine ersten Schritte: diese nahmen im Februar 1987 unterhalb der Burg Teck in Kirchheim ihren Anfang und waren begleitet von meinen Eltern und meinen drei Geschwistern.

Eine schöne, glitzernde und vor allem luftige Sandale beschreibt meine Zeit nach dem Abitur. Denn mit viel Freiraum und vielen Glanzmomenten habe ich diesen Lebensabschnitt erlebt: Zunächst machte ich ein freiwilliges soziales Jahr in einer Jugendhilfe-Einrichtung in Braunschweig. Dann ging ich ins Theologiestudium nach Tübingen, Strasbourg und Basel. Allerlei gab es dort zu entdecken: sowohl theologisch als auch fürs Lebens allgemein.

Schwarze Pumps trugen mich im Oktober 2013 in eine neue Lebensphase: in den Beruf als Pfarrerin. Sie waren treue Begleiter während meines Vikariats in Stuttgart-Neugereut. Sie haben mich getragen bei meinen ersten Gottesdiensten, den ersten Taufen, Trauungen und Konfirmationen und sie haben mir bei Beerdigungen einen festen Stand gegeben. Sie waren an meiner Seite bei meinem Stellenwechsel ins Diakonie-Klinikum Stuttgart, in dem ich zwei Jahre in der Klinikseelsorge tätig war. Sie haben mich zurück nach Bad Cannstatt gebracht, wo ich bis zum 30. April 2019 als Pfarrerin zur Dienstaushilfe beim Dekan tätig war.

Am 1. Mai 2019 haben sie meine Freude und Aufregung bei meinem Dienstbeginn in Neckarrems geteilt, den ich zusammen mit meiner Kollegin Isabella Bigl feiern konnte.

Mit anderen Unterwegs sein – das bin ich sowohl privat als auch beruflich sehr gern. Dafür stehen meine Turnschuhe. Ich bin gern in Bewegung und bringe auch gern etwas in Bewegung: ab jetzt vor allem in Remseck zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen und all den anderen Menschen vor Ort. Die Vielfalt an Menschen, mit denen man in einer Kirchengemeinde unterwegs ist, liebe ich besonders am Pfarrerin-Sein. Für mich ist spannend und bereichernd zugleich, was man in der Begegnung voneinander lernen, miteinander erleben und auf die Beine stellen kann. 

Zusammen mit Pfarrerin Isabella Bigl bin ich nun also vorrangig im Stadtteil Neckarrems unterwegs. Wir teilen uns die Aufgaben vor Ort. So bin ich bei seelsorgerlichen Anliegen vor allem für Seelsorgebezirk I, das Wohngebiet südlich der Dorfstraße/Schwaikheimer Straße verantwortlich. Außerdem bin ich Ansprechpartnerin für folgende Themenbereiche:

- Jugend- und Erwachsenenarbeit

- Gottesdienst und Musik

- Alles, was mit Haushalt und Kirchengemeinderat zu tun hat  

Auf alle Fälle gilt: wenn Sie ein Anliegen oder eine Frage haben, sprechen Sie einfach eine von uns direkt an – wir sorgen dafür, dass Sie damit gut aufgehoben sind. Eine „falsche Adresse“ gibt es bei uns nicht.

Mein Büro ist im Neckarremser Pfarramt (Kirchgasse 15). Dort erreichen Sie mich in der Regel Dienstag- bis Donnerstagvormittag oder telefonisch über 07146-6234.

Wenn Sie bei einem Anliegen nicht wissen, zu wem es „gehört“, sprechen Sie einfach mich oder meine Kollegin direkt an – wir sorgen dafür, dass Sie damit gut aufgehoben sind.

Eine „falsche Adresse“ gibt es bei uns nicht.

 

Falls Sie unsicher sind, zu welchem Seelsorgebezirk Ihre Straße gehört, finden Sie hier eine Auflistung nach Straßennamen.

Auflistung der Seelsorgebezirke nach Straßen (bitte anklicken)