Pfarrerin Goldmann stellt sich vor

Ich heiße Elke Goldmann und bin seit 18 Jahren Pfarrerin in Hochberg, seit 2014 geschäftsführende Pfarrerin der Christuskirchengemeinde Remseck und übernehme ab 1. Advent 2019 die Geschäftsführung in der fusionierten Kirchengemeinde Remseck.

 

Als Familie mit drei erwachsenen Kindern ist uns Remseck zur Heimat geworden. Wir interessieren uns hier für die kommunalen Belange ebenso wie für kulturelle Veranstaltungen. Mein Mann ist seit zwei Wahlperioden im Stadtrat von Remseck. Unsere Kinder sind (fast) fertig mit ihrer Ausbildung und bringen sich oft ehrenamtlich in der Kirchengemeinde ein, sei es im Jugendwerk, in der Musik oder in der Betreuung der Technik bei Veranstaltungen.  

 

Als Pfarrerin ist mir der persönliche Kontakt zu den Gemeindegliedern sehr wichtig. Für die Seelsorge im geschützten Rahmen in meinem Pfarramtsbüro bin ich dabei ebenso offen, wie für Gespräche unterwegs, wenn man sich zufällig begegnet. So ist für mich die Seelsorge in den letzten Jahren zu einem besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit geworden. Ich sehe es als vertrauensvolles Geschenk an, dass ich in der Zeit, in der ich in Hochberg lebe und arbeite, die Menschen hier kennenlernen durfte.  Viele Bezüge gibt es dadurch für mich innerhalb von Familien, wo ich die Großelterngeneration beerdigt habe, ehemalige Konfirmanden jetzt trauen oder deren Kinder taufen darf ebenso wie mir ehemalige Taufkinder wieder in der Grundschule im Religionsunterricht begegnen.

 

Wichtig ist mir aber auch, dass ich über den „eigenen Kirchturm“ hinausblicken möchte. Als „dienstälteste“ Remsecker Pfarrerin kenne ich inzwischen auch die anderen Kirchengemeinden hier  und deren Strukturen ziemlich gut. Ich sehe die Fusion zur Kirchengemeinde Remseck deshalb als große Chance, einander an unserer Vielfalt und Verschiedenheit teilhaben zu lassen und Kirche auch Remseck weit gemeinsam zu gestalten. Dabei sollen örtliche Besonderheiten geachtet werden, aber auch gemeinsam Neues entstehen.  

 

Ich bin gerne Pfarrerin, weil ich in diesem Beruf, die ganze Vielfalt des Lebens erfahren, immer wieder neugierig auf Menschen zugehen und sie sensibel in guten und in schweren Zeiten begleiten darf.