Wir sind weiterhin für Sie da!

Auch wenn Kirchen, Gemeindehäuser und Pfarrbüros schließen,
sind wir Pfarrerinnen und Pfarrer immer noch für Sie da.

 

Am einfachsten telefonisch oder per Email, aber auch auf neuen Wegen: Youtube, Facebook, Instagramm, Twitter oder Snapchat. Einfach "Remseck evangelisch" suchen und Sie finden uns. Manches ist allerdings noch im Aufbau begriffen.

Auch diese Homepage wird nun öfters aktualisiert als Sie es bisher gewöhnt sind.

Dass wir bereit und in der Lage sind, neue Wege zu gehen, sehen Sie rechts: Ein Screenshot unserer ersten Dienstbesprechung per Videokonferenz (:-)

Quarantäne-Kanzel

Regelmäßig veröffentlichen wir an dieser Stelle Anregendes, Bedenkenswertes und Besinnliches. Nicht immer dreht sich alles nur um Corona - aber immer davon, dass wir nicht von Gott und der Welt verlassen sind. Zum Archiv

NEU: Die Hoffnung flott kriegen

Als Kind habe ich von meiner Mutter gelernt, dass man nahezu alles im Leben mit Ponal reparieren kann. Mein Vater hat immer versucht, die Stimme der Vernunft gegen diese Einstellung zu erheben: Ponal ist nun mal ein Holzleim und kann bei weitem nicht alles zusammenhalten. Mama war beharrlich – fast schon störrisch. Vieles konnte sie tatsächlich mit der weißen Wunderwaffe kleben und das hat unserer Familie einen Dauerbrenner beschert: „Lass das Mama machen, die holt Ponal!“

Heute bin ich erwachsen, muss meine sieben Sachen selbst reparieren und Sie werden lachen: Ich habe mir bei meinen Eltern eine Flasche Ponal gemopst... zur Fortsetzung

 

Den Blick weiten

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
(Psalm 121,1f)

Um mich herum blühen Veilchen und Osterglocken, Forsythien und Mirabellensträucher, an den Bäumen sprießen die ersten zarten Blätter. Selten war ich so dankbar für die Schöpfung, die ihren Gang geht und mich trägt – unabhängig von meinem Ergehen. Die Natur mit ihrer Ordnung ordnet auch mich. Das Aufblühen der Blumen und Sträucher ist veranschaulichte Osterbotschaft. Das Leben ist stärker. Es lässt sich nicht unterkriegen. Zur Fortsetzung

 

Netz-TIPPS

Kirche war immer dann stark, wenn sie mit neuen Medien die gute(n) Nachricht(en) den Menschen nahe gebracht hat. Ohne den Buchdruck hätte sich die Reformation schnell im Sande verlaufen. Heute ist es das Internet, das besonders in Zeiten der Kontaktsperre eine neue Bedeutung bekommt. Ein paar Tipps haben wir Ihnen zusammengestellt.Uns finden Sie unter Twitter und Instagramm sowie auf Facebook unter "Remseck evangelisch".

Gottes Influencerin

Eins der wichtigsten Arbeitsutensilien Theresa Brückners gleicht in Form und Größe einer E-Zigarette. Es ist eine Kamera mit gutem Bildstabilisator – trotz des Miniformats. Den braucht die 32-Jährige beim Filmen. Brückner ist „Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg“ – so lautet ihr Stellenprofil. Im Internet findet man sie als „@theresaliebt“.

 

Besondere Angebote in einer besonderen Zeit

 

Kinderecke

  • Youtube-Channal: Kindergottesdienst digital
  • Eine Idee für den "Kigo zuhause"
  • Quarantäne-Kids. Ganz viele Spiel- und Bastelideen.
  • «kirche-entdecken.de»: Eine umfangreiche Internetseite mit Bastelanleitungen, Quizzes, Spiele. kirche-entdecken.de ist das erste interaktive Internet-Angebot der evangelischen Kirche für Kinder im Grundschulalter. Unter den Fittichen der Kirchenelster Kira und ihrer Freunde können Kinder die Räume einer virtuellen Kirche durchstöbern und spielerisch Wissenswertes über Kirche, den christlichen Glauben und Religion entdecken.Angeboten werden auch Flme und Bibelgeschichten.
  • Für Kinder, deren Lieblingsfach Reli ist.
  • Alles rund um die Weltreligionen
 

Gemeindeleben trotz Kontaktsperre

Auch wenn Gottesdienst und Gemeinschaftsleben gerade nicht möglich sind, so bleiben wir doch im Glauben und im Geiste vereint. Dabei finden wir neue Wege, um uns zu vernetzen. Sei es das die Videoandacht, das Hausgebet oder der allabendliche Turmbläser, unser neuer Youtube-Kanal, die Videokonferenz oder vieles mehr. 

Unten werden nur die regelmäßigen und aktuellen Aktionen aufgeführt. Mehr finden Sie hier!

Remsecker Hausgebet

Herzlich laden wir Sie ein zu einem täglichen Hausgebet um 19 Uhr. In diesen Tagen verschicken und verteilen wir einen Ablauf in möglichst viele Remsecker Haushalte. Ab kommender Woche finden Sie ihn auch im Amtsblatt.Unser Gedanke: Wir beten alle gemeinsam zur gleichen Zeit.
Den Ablauf zum Download

 

Remsecker Balkonsingen

Auch in Remseck sind Menschen dem Aufruf von Margot Käßmann zum "Balkonsingen" gefolgt. In Aldingen spielt ein Bläser des Musikverein Aldingen / Blasorchester Remseck das Lied "Der Mond ist aufgegangen" allabendlich gegen 18.50 Uhr vom Turm der Margaretenkirche. In Hochberg trifft sich sonntagabends um 19 Uhr der Posaunenchor zum Abendständchen (Waldallee 34).

 

Für Kinder: TV Hallo-Benjamin

Eine christlicher Youtube-Kanal ist "Hallo.Benjamin". Modern und hellwach werden christliche und weltliche Inhalte für Kinder ansprechend präsentiert. Hervorgegangen ist die Idee aus der gleichnamigen Kinderzeitung, dessen Herausgeber niemand Geringeres ist, als der Landesbischof der Württembergischen Landeskirche Frank Otfried July. Über 100 Sendungen finden sich hier zu interessanten Themen.

 

Das Neueste auf dem Youtubekanal der Kirchengemeinde

Wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen können, müssen wir die Kirche zu ihnen bringen. Wir sind (noch) keine Profis, aber Sie werden hoffentlich erleben, dass wir in den kommenden Wochen immer besser werden. Hier finden Sie nur die aktuellsten Beitrage. Mehr finden Sie hier.

Videoandacht vom 27. März

 

Videoandacht vom 30. März

 

Nachruf Albrecht Keller

Keller (Mitte) mit Dekan Speck und Bürgermeister Balzer

Aus unserer Gemeinde ist am 18. März Pfarrer Albrecht Keller im Alter von 83 Jahren verstorben. Wer ihn kennenlernen durfte, weiß, dass es für Albrecht Keller wohl kaum eine unpassendere Bezeichnung gegeben hat als „Ruheständler“ – denn im Ruhestand war er nie. 1997 initiierten er und seine Frau die Kinderbibeltage, die Albrecht Keller bis 2017 weiterbegleitete. Zusammen mit Dr. Ulf Scharlau erarbeite er eine detaillierte Aufstellung aller Epitaphen der Margaretenkirche sowie einen Kirchenführer. Bis ins hohe Alter konnte der Seniorentreff von seinen vielen Studienreisen bis in die entferntesten Winkel der Welt (Irak, Peru, Nepal) profitieren, über die er dann gerne mit Bildern referierte. Bei Kirchenwahlen war er für den Ortswahlausschuss eine große Stütze. Er organisierte den Begrüßungsbrief für die Neuzugezogenen und war beim Krippenspiel der Handwerker für die Kulissen. Die Homepage der Kirchengemeinde Aldingen wurde über viele Jahre von ihm gepflegt und natürlich war er unzählige Male der Pfarrer auf der Kanzel im Gottesdienst.

Albrecht Keller war ein Mensch, der im Herzen immer jung geblieben war. Es gab nichts, was ihn nicht interessierte. Ob als Handwerker oder Historiker, Reisechronist, Computerspezialist oder Kirchenpolitiker, Albrecht Keller widmete sich jeder Aufgabe mit Begeisterung, Interesse und großem Elan. Er lebte seinen Glauben überzeugend und mit Überzeugung, aber unaufdringlich und mit großer Offenheit.

Er war so, wie ich als Pfarrer bis in hohe Alter sein und bleiben möchte. In Aldingen hat er viele Spuren hinterlassen, von denen wir noch lange profitieren.

Albrecht Keller wurde aufgrund der Covid19-Krise im engsten Familienkreis beigesetzt.

Jens Keil

 
 
 
 
 
 

Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 01.04.20 | Virenfreies Lernen im Homeoffice

    Das Evangelische Medienhaus bietet angesichts der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen zahlreiche neue digitale Bildungsmöglichkeiten an. So gibt es am Freitag, 3. April, ab 10 Uhr ein kostenloses Webinar „Medienrecht & Kirche in Corona-Zeiten“.

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  • 01.04.20 | Geschützt vor Corona, bedroht in der Familie

    Die gute Nachricht zuerst: Rund zwei Wochen nach Inkrafttreten strenger Kontaktbeschränkungen als Reaktion auf die Corona-Pandemie „vermerken wir noch keine signifikante Häufung von häuslicher Gewalt“, berichtet Diplom-Sozialarbeiterin Christiane Scheible vom Verein „Frauen helfen Frauen“ in Ulm. Sie fügt aber hinzu: Dies könne sich „unserer Einschätzung nach jederzeit ändern“.

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  • 01.04.20 | Erste Dekanin Süddeutschlands gestorben

    Marianne Koch ist tot. Die erste Dekanin Süddeutschlands starb am Montag, 30. März, im Alter von 89 Jahren in Metzingen. Sie habe viele Frauen in der Landeskirche ermutigt, Leitungspositionen zu übernehmen, würdigte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

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